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Welche Motoren zählen zu den Elektronikmotoren? Wo finden diese Anwendung und warum besitzt der bürstenlose Gleichstrommotor Nebenschlussverhalten?

Antwort der Redaktion

Als Elektronikmotor bezeichnet man im allgemeinen bürstenlose Gleichstrommotoren.

Bürstenlose Gleichstrommotoren werden heute noch in kostensensitiven Servoanwendungen eingesetzt, bei denen keine hohen Anforderungen an die Drehzahl- und Positioniergenauigkeit gestellt werden. Dabei wird der Lagesensor, der die Kommutierungssignale bereitstellt, auch als Geber für die Drehzahl- und Lageregelung verwendet. Für Anwendungen mit höheren Anforderungen kommen Servomotoren mit Sinuskommutierung und hochwertigen Lagegebern (Resolver, optische/magnetisch Geber) zum Einsatz.

Bürstenlose Gleichstrommotoren verfügen über Permanentmagnete im Läufer und damit über eine konstante Magnetisierung. Über die Stromregelung des Stellgerätes wird lastabhängig der erforderliche Ständerstrom eingeprägt. Damit ist das Drehmoment unabhängig von der Drehzahl beliebig einstellbar. Eine Feldschwächung, wie sie für Reihenschlussverhalten typisch ist, tritt nicht auf.


 

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