Auslegung elektrischer Antriebe

 
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Einführung

Die Auslegung elektrischer Antriebe ist ein wichtiger Bestandteil bei der Konstruktion von Maschinen und Anlagen. Sie umfasst die Auswahl von Motoren und Gebern, die Anpassung der Motoren an die Arbeitsmaschine durch Getriebe und Antriebselemente und nicht zuletzt die Auswahl des richtigen Stellgerätes. Alle Komponenten stehen in starken Wechselwirkungen zueinander und beeinflussen sich gegenseitig. Die Aufgabe des Konstrukteurs besteht deshalb darin, eine optimale Kombination aller Komponenten zu finden. Der projektierte Antrieb soll die an ihn gestellte Antriebsaufgabe lösen, nicht überdimensioniert sein und die preislichen Zielvorgaben einhalten.

 

Auslegungsschritte

Bei der Antriebsauslegung hat sich eine bestimmte Vorgehensweise als zweckmäßig erwiesen. Die wesentlichen Schritte sind nachfolgend dargestellt.
  1. Auswahl der Antriebsart (linear, rotatorisch, Gleichstrom-, Drehstrom-, Schrittmotor, Direktantrieb, Getriebe)
  2. Auswahl eines Motors anhand der von der Arbeitsmaschine geforderten Drehzahl- und Drehmomentverläufe
  3. Überprüfung der thermischen Belastbarkeit des gewählten Motors
  4. Auswahl der konstruktiven Motoroptionen
  5. Wahl des Gebersystems
  6. Wahl des passenden Stellgerätes
  7. Überprüfung der Wirtschaftlichkeit der Antriebslösung und ggf. Wiederholung der Schritte 1 bis 7 mit einem anderen Antriebstyp

 

 
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